BASF setzt die KI-gestützte Recherchelösung QKnows ein, um globalen F&E-Teams den schnellen Zugriff auf historisches Forschungswissen, weltweite Patente und wissenschaftliche Fachliteratur zu ermöglichen. Forschende stellen Anfragen in natürlicher Sprache und nutzen Reasoning- sowie Deep-Research-Funktionen, um mehr als 400 Millionen Dokumente in einer zentralen Anwendung zu analysieren. Dies vereinfacht komplexe Recherchen spürbar und beschleunigt Innovationszyklen in der chemischen Forschung.
KI-gestützte Wissensplattformen erschließen hunderte Millionen interne Forschungsberichte, weltweite Patente und wissenschaftliche Aufsätze in Sekunden. Unternehmen beschleunigen damit ihre F&E-Prozesse und sichern strategische Wettbewerbsvorteile.
In forschungsintensiven Industriezweigen wie der Chemie führt das kontinuierliche Wachstum wissenschaftlicher Publikationen und weltweiter Patentanmeldungen zu einem massiven Rechercheaufwand. Ergänzt um jahrzehntelang akkumulierte interne Forschungsberichte entsteht ein Datenbestand, der mit herkömmlichen Suchmechanismen kaum mehr effizient zu bewältigen ist. Ein KI-gestütztes Knowledge-Mining-System überwindet diese Informationssilos, indem es strukturierte und unstrukturierte Dokumente über eine einheitliche Oberfläche zugänglich macht. Forschende formulieren ihre Fragen in natürlicher Sprache und erhalten dank generativer KI mit Reasoning- und Deep-Research-Modi fundierte Synthesen über Millionen Datenpunkte hinweg. Die Technologie identifiziert relevante Vorarbeiten, stellt Querverbindungen zwischen Patenten und Fachliteratur her und unterstützt bei der Prüfung des aktuellen Stands der Technik. Dadurch vermeiden Forschungsteams redundante Laborversuche, erschließen frühere Erkenntnisse für neue Produktformulierungen und verkürzen die Vorlaufzeiten in Entwicklungsprojekten signifikant.
Klassische Dokumentenmanagementsysteme und relationale Datenbanken arbeiten mit exakten Schlüsselwortübereinstimmungen und erfassen weder Synonyme noch komplexe chemische Zusammenhänge im Kontext. Generative KI mit Natural Language Processing versteht hingegen die semantische Bedeutung natürlicher Fachfragen über hunderte Millionen Dokumente hinweg. Durch integrierte Reasoning- und Deep-Research-Funktionen generiert das System strukturierte Analysen und Querverbindungen, die herkömmliche Regelsysteme nicht abbilden können.
Organisationen, die hunderte Millionen Patente und Fachaufsätze in Sekunden analysieren können, bringen neue Spezialchemikalien und Materialien schneller zur Marktreife. Der kontinuierliche Zugriff auf das gesamte historische Forschungserbe verschafft einen nachhaltigen Wissens- und Geschwindigkeitsvorsprung.
F&E-getriebene Industrieunternehmen senken die Kosten von Entwicklungsprojekten, indem historische Versuchsdaten und Schutzrechte vor Projektstart umfassend analysiert werden. Dies verhindert teure Fehlinvestitionen und das versehentliche Wiederholen bereits durchgeführter Laborversuche.
Die Bündelung heterogener Wissensspeicher in einer einzigen KI-Plattform harmonisiert den weltweiten Informationsfluss zwischen unterschiedlichen Standorten und Fachdisziplinen. F&E-Teams können standortübergreifend auf dieselben kuratierten Dokumentensammlungen zugreifen.
Wissenschaftler verbringen deutlich weniger Arbeitszeit mit der manuellen Durchforstung schwer durchsuchbarer Dokumentenarchive und Datenbanken. Das reduziert Ermüdungserscheinungen bei Literaturrecherchen und schafft Raum für kreative Hypothesenbildung.
Die Tätigkeit im Forschungsbereich verschiebt sich von reiner Dokumentensichtung hin zur methodischen Steuerung von KI-Analysen und der qualitativen Bewertung von Versuchskonzepten.
F&E-Mitarbeitende erweitern ihr Profil um Kompetenzen in der KI-gestützten Recherche, dem Prompt-Design für komplexe Fachthemen sowie der Interpretation von Deep-Research-Synthesen.
Endverbraucher erleben eine kontinuierlich steigende Produktqualität und schnellere Markteinführung innovativer Materialien, die auf einer umfassenden wissenschaftlichen Basis beruhen.
Kürzere Entwicklungszyklen in der chemischen und materialwissenschaftlichen Forschung fördern das schnellere Erreichen von Umwelt- und Nachhaltigkeitszielen, was der gesamten Gesellschaft zugutekommt.