KI-Lösungen · Use Case

Metallkonstruktionen generativ entwerfen

Schlosser und Metallbauer nutzen generative KI, um auf Basis von Designvorgaben und statischen Anforderungen optimierte oder künstlerisch komplexe Entwürfe für z.B. Tore, Geländer oder tragende Elemente zu erstellen.

Worum es geht

Anstatt traditionell am Reißbrett oder im CAD zu entwerfen, gibt der Schlosser die Rahmenbedingungen in eine generative Design-Software ein: die Abmessungen eines Tores, die Befestigungspunkte, die zu tragende Last und einen gewünschten Stil (z.B. „organisch“, „Art-déco“). Die KI berechnet und entwirft daraufhin hunderte von möglichen Varianten, die alle funktionalen Anforderungen erfüllen und oft verblüffende, bionische Strukturen aufweisen. Der Schlosser wählt den besten Entwurf aus, passt ihn bei Bedarf an und fertigt ihn anschließend mittels moderner Verfahren wie Laserschneiden und Schweißen.

Einordnung

  • Reifegrad: Growing
  • Komplexität: Mittel
  • Technologie: Generative KI, 3D-Modellierung, Topologieoptimierung

Passende Branchen

  • Bauwirtschaft
  • Maschinenbau & Anlagenbau
  • Metallindustrie

Nutzen

Für Unternehmen

  • Schaffung von einzigartigen und innovativen Designs
  • Reduzierung von Materialverbrauch und Gewicht durch Topologieoptimierung
  • Beschleunigung des Entwurfsprozesses für individuelle Anfertigungen
  • Erschließung neuer Märkte im Bereich Architektur und Kunst am Bau

Für Beschäftigte

  • Erweiterung der kreativen und gestalterischen Möglichkeiten
  • Verbindung von traditionellem Handwerk mit modernster Technologie
  • Aufwertung des Berufsbildes um digitale Designkompetenzen
  • Fokus auf die anspruchsvolle handwerkliche Umsetzung

Für Privatpersonen

  • Realisierung von hochgradig individuellen und personalisierten Designs
  • Zugang zu neuen, organischen und bionischen Ästhetiken
  • Konstruktionen, die gleichzeitig leicht und hochstabil sind

Herausforderungen

Für Unternehmen

  • Hohe Kosten für die spezialisierte Design-Software und leistungsstarke Hardware
  • Die Fertigung der oft komplexen, organischen Formen erfordert moderne Techniken (z.B. 5-Achs-CNC, 3D-Metalldruck)
  • Schulungsaufwand für die Mitarbeiter in der neuen Software
  • Urheberrechtsfragen bei KI-generierten Designs

Für Beschäftigte

  • Erlernen von CAD- und generativer Design-Software
  • Die Fähigkeit, die KI mit den richtigen statischen und ästhetischen Randbedingungen zu 'füttern'
  • Handwerkliche Herausforderung bei der Umsetzung der komplexen Geometrien
  • Balance zwischen KI-Vorschlag und eigener gestalterischer Handschrift finden

Für Privatpersonen

  • Höhere Kosten für individuell designte und gefertigte Unikate
  • Akzeptanz der neuen, oft ungewöhnlichen Ästhetik

Quellen