Generative Bildmodelle erzeugen aus künstlerischen Vorgaben viele Varianten von Figuren. Spielerinnen und Spieler können eigene Charaktere gestalten, ohne dass Studios jede Variante von Hand zeichnen müssen.
Ihr Studio lässt Spielerinnen und Spieler Figuren im Stil Ihrer Welt erzeugen.
Spielefirmen wollen, dass sich Spieler in ihren Figuren wiederfinden. Jede einzelne Variante von Hand zu zeichnen, ist bei Millionen Spielern nicht machbar. Generative Bildmodelle lernen den Stil eines Spiels aus freigegebenen Vorlagen und erzeugen daraus neue Charaktere, die zur Spielwelt passen. Künstler legen Stilregeln, Grenzen und Inhalte fest und prüfen Ergebnisse. Spieler wählen Merkmale oder Beschreibungen, das Modell erzeugt passende Figuren. Rechte an den Trainingsdaten, Jugendschutz und die Kennzeichnung erzeugter Inhalte müssen geklärt sein. Der Ansatz erweitert den Spielraum, ersetzt aber nicht die Kunstführung des Studios.
Baukastensysteme kombinieren fertige Teile, erzeugen aber keine neuen Formen. Generative Modelle schaffen neue Figuren im Stil des Spiels und reagieren auf freie Beschreibungen.
Studios mit personalisierten Figuren differenzieren sich; Wettbewerber ohne Ansatz bieten weniger Ausdruck.
Individualisierte Figuren steigern Bindung und Umsatz mit Zusatzinhalten, ohne die Kosten je Variante linear zu erhöhen.
Kunstvorgaben werden zu Regeln und Modellen; Prüfung ersetzt Einzelzeichnung.
Künstler steuern Stil und Qualität eines Systems und prüfen große Mengen erzeugter Bilder.
Aus dem Zeichner wird ein Gestalter der Gestaltungsregeln.
Gefragt sind Stilführung, Prompting, Rechtekenntnis und Moderationsregeln.
Spieler beschreiben ihre Figur und sehen in kurzer Zeit passende Ergebnisse.
Eigene Figuren stärken Identifikation und Gemeinschaft, werfen aber Fragen zu Rechten und Missbrauch auf.
Verbreitung: Dokumentiert bei 1 Organisation – 1 in Nutzung · Stand 02/2026
Praxisbeispiel für Unternehmen · Ubisoft · In Nutzung (Stand 02/2026) · Beleglage mittel
Ubisoft nutzt die KI-Plattform Scenario, damit Spieler im Spiel Captain Laserhawk individuelle digitale Charaktere generieren und anpassen können.
Ubisoft trainierte eigene KI-Modelle auf Basis von 20 handgezeichneten Vorlagen, um den Pixel-Art-Stil des Spiels einzuhalten. Über eine Schnittstelle konnten Spieler persönliche Spielfiguren mit einzigartigen Merkmalen in Echtzeit erstellen. So entstanden tausende konsistente Charaktervarianten, ohne dass jede Figur manuell gezeichnet werden musste.
Ergebnis: Ubisoft erzeugte mithilfe der KI-Plattform über 10.000 individuelle Spielfiguren mit einer API-Antwortzeit von unter zwei Sekunden und erzielte ein Handelsvolumen von über 80.000 US-Dollar.
Concept Artists und Art Directors steuern Stilregeln und prüfen erzeugte Figuren, statt jede Variante zu zeichnen. Dokumentiert ist ein Einsatz in einem Computerspiel.
Gestützt auf einen dokumentierten Praxisfall.
Der Hersteller beschreibt die Erzeugung nutzergenerierter Figuren durch KI als neuen Ansatz; Umsatz- und Kostenzahlen liegen nicht unabhängig vor.
„allowing players to create and customize unique digital personas at unprecedented scale“
Gestützt auf einen dokumentierten Praxisfall.
Spieler können eigene Figuren gestalten und sich stärker identifizieren; Fragen zu Rechten und Missbrauch erzeugter Inhalte bleiben offen.
Gestützt auf einen dokumentierten Praxisfall.
Zu Energiebedarf oder Emissionen dieses Musters liegen keine spezifischen Angaben vor. Übergreifend erwarten Energieanalysen, dass sich der Strombedarf von Rechenzentren bis 2030 mehr als verdoppelt.
„It projects that electricity demand from data centres worldwide is set to more than double by 2030 to around 945 terawatt-hours (TWh)“
Erzeugte Bilder können unpassende Inhalte oder fremde Werke nachahmen. Anbieter generativer Systeme müssen erzeugte Bilder voraussichtlich nach Artikel 50 des EU AI Act maschinenlesbar kennzeichnen.
„die synthetische Audio-, Bild-, Video- oder Textinhalte erzeugen, stellen sicher, dass die Ausgaben des KI-Systems in einem maschinenlesbaren Format gekennzeichnet“
Belegt: eine abgerufene Quelle oder ein freigegebener Praxisfall trägt die Aussage. Eingeordnet: redaktionelle Einschätzung. Offen: dazu ist nichts dokumentiert. Keine Rechtsberatung.
Die Lösung passt zur Tätigkeit in einem fachlichen Kontext, aber nicht automatisch zu jedem Beruf mit dieser Tätigkeit.
Die fachliche Passung wurde KI-gestützt anhand der Anwendung und der beruflichen Aufgaben geprüft. Daraus folgt keine gemessene KI-Wirkung auf den gesamten Beruf.