Der Kern dieser Arbeit ist, eine Frau durch einen der intensivsten Momente ihres Lebens zu begleiten – vom ersten Anzeichen bis zur Geburt selbst. Dabei liegt viel Verantwortung darin, genau zu erkennen, wann alles normal verläuft und wann eine Ärztin oder ein Arzt hinzugezogen werden muss.
Akademische Hebammen begleiten Fraün und ihre Babys durch Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach – von der ersten Untersuchung bis zur Entbindung selbst.
Akademische und vergleichbare Geburtshilfefachkräfte planen, steuern, erbringen und bewerten geburtshilfliche Versorgungsleistungen vor, während und nach Schwangerschaft und Geburt. Sie erbringen Entbindungsleistungen zur Verringerung von Gesundheitsrisiken für Frauen und Neugeborene und arbeiten eigenständig oder im Team mit anderen Anbietern von Gesundheitsleistungen. Zu den Aufgaben gehören - (a) Planen, Erbringen und Bewerten von Betreuungs- und Unterstützungsleistungen für Frauen und Säuglinge vor, während und nach Schwangerschaft und Geburt gemäß der Praxis und den Standards der modernen Geburtshilfe; (b) Beraten von Frauen und Familien sowie Durchführen von Gemeinschaftsbildung zu Gesundheit, Ernährung, Hygiene, Bewegung, Geburts- und Notfallplänen, Stillen, Säuglingspflege, Familienplanung und Verhütung, Lebensstil und anderen Themen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt; (c) Beurteilen des Verlaufs während Schwangerschaft und Geburt, Behandeln von Komplikationen und Erkennen von Warnzeichen, die eine Überweisung an einen Arzt mit spezialisierten Fähigkeiten in der Geburtshilfe erfordern; (d) Überwachen des Gesundheitszustands von Neugeborenen, Behandeln von Komplikationen und Erkennen von Warnzeichen, die eine Überweisung an einen Arzt mit spezialisierten Fähigkeiten in der Neonatologie erfordern; (e) Überwachen von Schmerzen und Beschwerden, die Frauen während der Wehen und der Entbindung erfahren, sowie Lindern von Schmerzen mittels verschiedener Therapien, einschließlich des Einsatzes von Schmerzmitteln; (f) Melden von Geburten an Behörden zur Erfüllung rechtlicher und beruflicher Anforderungen; (g) Durchführen von Forschung zu geburtshilflichen Praktiken und Verfahren und Verbreiten der Ergebnisse, etwa durch wissenschaftliche Aufsätze und Berichte; (h) Planen und Durchführen von Ausbildungsaktivitäten in der Geburtshilfe in klinischen und gemeinschaftlichen Umgebungen. Beispiel für die hier eingeordneten Berufe: - Akademische Hebamme Einige verwandte, anderswo eingeordnete Berufe: - Diplomierte Pflegefachkraft - 2221 - Krankenpflegefachkraft mittlerer Qualifikation - 3221 - Hebamme mittlerer Qualifikation - 3222 - Pflegehilfskraft (Klinik oder Krankenhaus) - 5321 Anmerkung Die Unterscheidungen zwischen akademischen und Pflegefachkräften mittlerer Qualifikation in der Kranken- und Geburtspflege sollten auf der Grundlage der Art der ausgeübten Tätigkeit in Bezug auf die in dieser Definition festgelegten Aufgaben getroffen werden. Die von Einzelpersonen erworbenen oder im Land vorherrschenden Qualifikationen sind für diese Unterscheidung nicht der Hauptfaktor, da die Ausbildungsregelungen für Pflegekräfte und Hebammen zwischen den Ländern stark variieren und sich innerhalb der Länder im Laufe der Zeit verändert haben. Hebammen, die Ausbildung oder Forschung in der Geburtshilfe mit klinischer geburtshilflicher Praxis verbinden, werden der Berufsgattung 2222 zugeordnet: Akademische und vergleichbare Geburtshilfefachkräfte.
Entbindungspfleger · Geburtshelfer · Geburtshelferin · Hebamme · Hebamme/Entbindungspfleger · childbirth assistant · community midwife · consultant midwife · foetal nurse · head of midwifery services · intensive care neonatal nurse · midwife · +3 weitere
Quelle: ESCO (European Skills, Competences, Qualifications and Occupations) — untergeordnete Occupations der ISCO-08-Gruppe 2222.
Verabreichen, Überwachen und Beraten gelten als kaum betroffen — beim Verfassen von Berichten verschiebt sich die Arbeit vom Entwurf zum Redigieren.
Akademische und vergleichbare Geburtshilfefachkräfte liegt im mittleren Bereich — von Fahrzeugreiniger · am wenigsten bis Datenerfasser · am stärksten betroffen.
| Eigene Auswertung | ILO-Einstufung | In der Berufsgruppe |
|---|---|---|
| Mittelfeld von 411 Berufen | nur am Rand von generativer KI berührt | Von 15 verglichenen Berufen sind 11 weniger betroffen als dieser. Gruppe: Gesundheitsberufe, akademisch |
Ähnlich eingeordnet: Bauingenieure · Lehrkräfte im Sekundarbereich · Weitere Ingenieure
Der körpernahe Kern der Geburtshilfe wurde bisher nur gegenüber textbasierter KI betrachtet. Zu klinischen Entscheidungshilfen, zu Medizintechnik und zu automatisiertem Monitoring liegt bislang keine belastbare Untersuchung vor — hier lässt sich schlicht noch nichts Gesichertes sagen. Der Befund gilt damit für den heutigen Stand, nicht als generelle Entwarnung.
Eigene Auswertung (SapientShift-Tätigkeitsanalyse) auf Basis der ILO-Einstufung · Quelle der Einstufung: ILO, Generative AI and Jobs (Working Paper 140), 2025 · Stand 2026-07-19 · Methodik
Der praktische Kern der Geburtshilfe — Medikamente und Behandlungen verabreichen, den Zustand überwachen und dokumentieren, Fraün und Angehörige beraten — wird niedrig eingestuft: eine Kategorie, in der zwar Berührung mit KI vorkommen kann, ohne den Charakter der Arbeit wesentlich zu verändern. Anders liegt der schriftliche Teil: Beim Verfassen von Berichten fällt der Rohentwurf von rund der Hälfte der Zeit auf unter ein Viertel, während das Redigieren von einem Viertel auf über die Hälfte steigt — die Arbeit verschiebt sich vom Schreiben zum Prüfen und Einordnen. Gemessen wurde das allerdings an Marketing-, Beratungs- und Personalberufen, nicht an Gesundheitsberufen. Alle Befunde ruhen zudem auf einer einzigen Quelle und nur auf sprachbasierter KI; Infusionstechnik, Medikationsprüfung und Monitoring-Sensorik bleiben ganz aussen vor.
Das Verfassen der Berichte wird schneller, das Prüfen und Verantworten der Inhalte rückt in den Vordergrund.
Beim Schreiben von Sach- und Verwaltungstexten übernimmt KI zunehmend den ersten Rohentwurf: In kontrollierten Versuchen halbiert sich die Zeit fürs Draften, während das Überarbeiten sich mehr als verdoppelt — Tempo und Qualität steigen dabei zugleich. Diese Bürotätigkeiten gehören zu den am stärksten betroffenen, und in echten Stellenanzeigen sinkt bei KI-nahen Betrieben die Nachfrage nach reinen Schreib- und Verwaltungsfertigkeiten. Was bleibt, ist das Redigieren und das Einstehen für den Inhalt.
Das Unterrichten selbst bleibt menschlich, KI hilft eher bei der Vorbereitung im Hintergrund.
Das Planen und Durchführen von Unterricht gehört zu den Tätigkeiten, an denen die heutige KI weitgehend vorbeigeht: Der schulische Kern ist durchgängig als kaum betroffen gemessen, mit auffällig geringer Streuung. KI kann bei Vorbereitung und Dokumentation unterstützen — Vorlagen, Zusammenfassungen, Themenideen —, doch das eigentliche Unterrichten lebt von Gruppendynamik, spontanen Entscheidungen und dem Eingehen auf einzelne Lernende und braucht menschliche Aufsicht. In der betrieblichen und der Hochschullehre liegt die Betroffenheit etwas höher, der Schulunterricht selbst bleibt vorerst unberührt.
Das Verabreichen am Patienten findet mit den Händen statt — daran reicht die heutige KI nicht.
Für diesen Beruf einzeln gemessen — nicht aus verwandten Berufen übernommen.
Medikamente zu geben und Behandlungen durchzuführen ist körperliche Arbeit unmittelbar am Menschen. Genau hier stößt die heutige KI an ihre Grenze: Sie ist stark im Verarbeiten von Sprache, Daten und Informationen, hat auf die physische Ausführung aber keinen Zugriff. Die Pflegeberufe, die diese Aufgabe tragen, zählen deshalb zu den am wenigsten berührten — auch wenn einzelne Randtätigkeiten wie das Dokumentieren stärker streuen als der Kern der Arbeit.
Das persönliche Beraten zu Gesundheit bleibt menschliche Arbeit, auch wenn Privatpersonen einfache Fragen zunehmend an KI richten.
Die medizinischen und pflegerischen Kernberufe gelten in den vorliegenden Einschätzungen als kaum bis gar nicht von KI berührt; selbst dort, wo einzelne Teilaufgaben — etwa bei medizinischen Fachangestellten — durchaus erfassbar wären, ruht die Tätigkeit im Ganzen auf Aufgaben mit geringem Automatisierungspotenzial. Sichtbar ist zugleich, dass Privatpersonen ausserhalb der Arbeit zunehmend Gesundheitsfragen an KI-Assistenten stellen — das ersetzt aber nicht das ärztliche oder pflegerische Gespräch, in dem Einschätzung und Verantwortung zusammenkommen. Die Beratung von Patienten und Angehörigen bleibt damit eine menschliche Aufgabe.
Das Überwachen des Patientenzustands bleibt eng an Mensch und Gerät gebunden und von der heutigen KI kaum berührt.
Die ärztlich und pflegerisch Ausführenden liegen durchgängig in der niedrigsten Berührungs-Kategorie, ebenso die apparative Überwachung an Bildgebungs- und Therapiegeräten — das Beobachten und Festhalten am Krankenbett ruht auf Aufgaben, die die heutige KI kaum erreicht. Einschränkend zeigt sich bei den pflegerischen Assistenzberufen eine breite Streuung bei niedrigem Mittel, sodass einzelne Teilaufgaben berührbarer sein können als andere. Deutlich stärker in Bewegung gerät dagegen erst die nachgelagerte Akten- und Informationsführung — eine eigene Aufgabe, die vom Überwachen selbst zu trennen ist.
Zuletzt geprüft 2026-07-19
Amtliche Bezeichnung nach ISCO-08: Akademische und vergleichbare Geburtshilfefachkräfte · 2222
Similar to our 2023 study, clerical occupations exhibit the highest levels of exposure, though with a decline in their mean scores due to a reassessment of certain task-level evaluations […] Among the 13 occupations classified in gradient 4, the majority represent clerical roles, including data entry clerks, typists and word processing operators, accounting and bookkeeping clerks, and general office clerks.
In contrast, occupations involving more cognitive or knowledge-intensive tasks, such as Clerical Support Workers and Professionals, show a much more mixed picture. While some tasks in these groups received lower scores, many others were revised upwards by the expert group, reflecting the greater adaptability of generative AI for structured, data-driven, or communication-focused tasks.
ChatGPT substantially changes the structure of writing tasks. Figure 3 Panel A shows that prior to the treatment, participants spend about 25% of their time brainstorming, 50% writing a rough draft, and 25% editing. Post-treatment, the share of time spent writing a rough draft falls by more than half and the share of time spent editing more than doubles.
Our results show that ChatGPT substantially raises average productivity: time taken decreases by 0.8 SDs and output quality rises by 0.4 SDs. Inequality between workers decreases, as ChatGPT compresses the productivity distribution by benefiting low-ability workers more.
At the establishment level, AI exposure is associated with declining demand for general skills commonly used in office settings. […] Digging further into these categories, the results point to drops in demand for general office skills such word processing and spreadsheet software, basic computer programming skills, as well as administrative and clerical tasks and basic project management skills.
Not Exposed 2330 Secondary Education Teachers 0.3 0.07 Not Exposed 2352 Special Needs Teachers 0.28 0.1 Not Exposed 2341 Primary School Teachers 0.26 0.09
the lowest category of Not Exposed occupations, where GenAI currently has no observable potential to automate tasks. Occupations where most tasks remain relatively unaffected by GenAI, with low task variability and a stable low mean exposure score.
Minimal Exposure 2310 University and Higher Education Teachers 0.37 0.12 Minimal Exposure 2320 Vocational Education Teachers 0.35 0.12 Minimal Exposure 2359 Teaching Professionals Not Elsewhere Classified 0.33 0.1
Gradient 2 2356 Information Technology Trainers 0.47 0.1 Gradient 2 2424 Training and Staff Development Professionals 0.41 0.09 Gradient 1 2351 Education Methods Specialists 0.39 0.11
Generative AI can assist in maintaining documentation by generating templates, formatting, and summarizing information, which supports automation of routine documentation tasks. However, nuances in class content, individual student progress, and teacher observations require human oversight, limiting full automation potential. While generative AI can suggest ideas and develop thematic activities based on input parameters, organizing such activities requires an understanding of group dynamics, spontaneous decision-making, and the ability to adjust plans based on participant interactions and preferences. AI can assist in planning and offering content ideas, but human oversight remains necessary to ensure engagement and safety
Not Exposed 2221 Nursing Professionals 0.25 0.13 / Not Exposed 5321 Health Care Assistants 0.14 0.06 / Not Exposed 5329 / Personal Care Workers in Health Services Not Elsewhere / Classified 0.15 0.03 [norm.]
the lowest category of Not Exposed occupations, where GenAI currently has no observable potential to automate tasks. / Occupations where most tasks remain relatively unaffect ed by GenAI, with low task variability and a stable low mean exposure score. [norm.]
Minimal / Exposure 3221 Nursing Associate Professionals 0.22 0.21 [norm.]
Gradient 1 3256 Medical Assistants 0.35 0.23 / Low overall GenAI exposure at the occupational level, but high variability across tasks. Some tasks within these occu pations have an elevated automation potential, even if the occupation as a whole remains strongly reliant on tasks that have a low potential of automation. [norm.]
In occupations dominated by manual and physical tasks, such as Craft and Related Trades Workers, Plant and Machine Operators, and Farmers, Gardeners, Foresters, and Fishers, experts consistently assigned lower scores compared to the survey respondents, reflecting the practical limitations of automating tasks that require physical manipu lation or manual dexterity. [norm.] / These technologies excel in tasks involving data pro cessing, language understanding, and information genera tion but do not possess capabilities for physical task execution [norm.]
Not Exposed 2211 Generalist Medical Practitioners 0.29 0.1 / Not Exposed 2212 Specialist Medical Practitioners 0.27 0.12 / Not Exposed 2221 Nursing Professionals 0.25 0.13 / Not Exposed 2240 Paramedical Practitioners 0.23 0.13 / Not Exposed Occupations that don't meet any of the above conditions. Occupations where most tasks remain relatively unaffected by GenAI, with low task variability and a stable low mean exposure score.
Minimal Exposure 2265 Dieticians and Nutritionists 0.41 0.07 / Minimal Exposure 2262 Pharmacists 0.33 0.09 / Minimal Exposure 2264 Physiotherapists 0.28 0.14 / Minimal Exposure 3221 Nursing Associate Professionals 0.22 0.21 / Minimal Exposure (Low exposure, moderate task variability) μ < 0.5 and μ + σ > 0.4 Occupations with low GenAI exposure, where some tasks show moderate automation potential, but overall occupational exposure remains limited. / we introduce a more granular distinction of Minimal Exposure, where some interaction with GenAI may occur, but without significantly altering the nature of these roles
Gradient 1 3256 Medical Assistants 0.35 0.23 / Exposed: Gradient 1 (Low exposure, high task variability) μ < 0.4 and μ + σ ≥ 0.5 Low overall GenAI exposure at the occupational level, but high variability across tasks. Some tasks within these occupations have an elevated automation potential, even if the occupation as a whole remains strongly reliant on tasks that have a low potential of automation.
Not Exposed 3253 Community Health Workers 0.22 0.08 / Not Exposed 5321 Health Care Assistants 0.14 0.06
Outside the workweek, users' conversations shift from business correspondence, marketing copy, and slide decks to emotional support, medical questions, and investment advice. This shift is biggest for high-income countries.
Not Exposed 2221 Nursing Professionals 0.25 0.13 / Not Exposed 2211 Generalist Medical Practitioners 0.29 0.1 / Not Exposed 2240 Paramedical Practitioners 0.23 0.13
Not Exposed 5321 Health Care Assistants 0.14 0.06
Not Exposed 3211 Medical Imaging and Therapeutic Equipment Technicians 0.22 0.03
Minimal Exposure 3221 Nursing Associate Professionals 0.22 0.21
Gradient 3 3252 Medical Records and Health Information Technicians 0.52 0.1
Not Exposed 2211 Generalist Medical Practitioners 0.29 0.1 / Not Exposed 2212 Specialist Medical Practitioners 0.27 0.12 / Not Exposed 2221 Nursing Professionals 0.25 0.13 / Not Exposed 2240 Paramedical Practitioners 0.23 0.13 / Not Exposed 2261 Dentists 0.15 0.06 / Not Exposed 2250 Veterinarians 0.14 0.05 / Not Exposed 3240 Veterinary Technicians and Assistants 0.14 0.02
Not Exposed | Occupations that don't meet any of the above conditions. | Occupations where most tasks remain relatively unaffected by GenAI, with low task variability and a stable low mean exposure score.
μ < 0.5 and μ + σ > 0.4
By contrast, nearly half of the proportional reduction in work tasks done by humans alone in the Medical and Healthcare Services and Government and Public sectors are instead expected to be driven by increased augmentation and human-machine collaboration.
Verabreichen, Überwachen und Beraten sind niedrig gemessen, das Verfassen von Berichten verschiebt sich vom Entwurf zur Redaktion
Die ILO führt Geburtshilfefachkräfte rollenspezifisch mit μ 0,30 bei SD 0,15 in „Minimal Exposure" — jener Kategorie, in der laut Quelle „some interaction with GenAI may occur, but without significantly altering the nature of these roles"; das Verabreichen von Medikamenten und Behandlungen, das Überwachen und Dokumentieren des Patientenzustands sowie das Beraten von Fraün und Angehörigen sind damit gemessen und niedrig eingestuft, nicht ausgelassen. Diese Einstufung trägt aber drei ausdrückliche Vorbehalte: Die Streuung von 0,15 bei μ 0,30 zeigt, dass einzelne Teilaufgaben sehr wohl exponiert sind — welche, sagt die Quelle nicht —, alle Befunde ruhen auf einer einzigen Quelle ohne methodisch unabhängige Zweitmessung, und gemessen wurde ausschließlich generative KI, sodass Infusionstechnik, Barcode-Medikationsverifikation und Monitoring-Sensorik vollständig außerhalb des Korpus liegen. Anders liegt der schriftliche Teil der Rolle: Beim Verfassen von Berichten fällt der Rohentwurf auf Tätigkeitsebene von rund 50 % auf unter 25 % der Zeit und das Redigieren steigt von 25 % auf über 50 % — gemessen allerdings an Marketern, Beratern und HR-Fachkräften, nicht an Gesundheitsberufen; für das Planen und Durchführen von Kursen misst die ILO bei den unterrichtenden Berufen durchweg „Not Exposed".
Der körpernahe Kern der Geburtshilfe ist allein gegen generative Sprachmodelle gemessen — zu klinischer Entscheidungsunterstützung, Medizintechnik und Monitoring-Automatisierung liegt keine Korpusquelle auf Tätigkeitsebene vor.
Bewusst abgesetzt von der belegten KI-Schicht oben: Anwendungsideen, keine quellenbelegten Befunde. Sie inspirieren, sie beweisen nichts.
Diese Seite beschreibt Akademische und vergleichbare Geburtshilfefachkräfte allgemein — mit Tätigkeiten wie „Sach- und Verwaltungstexte sowie Berichte verfassen“ oder „Unterricht und Schulungen planen und durchführen“.
Für diesen Beruf liegt die gemessene Betroffenheit im Mittelfeld.
Ihre Rolle ist bereits übernommen. Für eine Einschätzung, die zu Ihrer Lage passt, fragen wir noch nach Branche und Berufserfahrung — dieselbe Rolle bedeutet in unterschiedlichen Branchen Unterschiedliches.
SapientShift (2026): Akademische und vergleichbare Geburtshilfefachkräfte — KI-Betroffenheit nach Tätigkeiten. Stand 19.07.2026. https://sapientshift.com/berufe/akademische-und-vergleichbare-geburtshilfefachkraefte
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