Der Kern dieser Arbeit ist, dafür zu sorgen, dass Daten immer da sind, wenn sie gebraucht werden – auch wenn im Hintergrund etwas schiefgeht. Ein Großteil der Arbeit zeigt sich erst dann, wenn sie NICHT gemacht wurde.
Damit Daten schnell auffindbar, sicher und verlässlich verfügbar sind, gestalten und pflegen Datenbankentwickler und -administratoren die Datenbanken dahinter.
Datenbankentwickler und -administratoren gestalten, entwickeln, kontrollieren, pflegen und unterstützen die optimale Leistung und Sicherheit von Datenbanken. Zu den Aufgaben gehören - (a) Gestaltung und Entwicklung von Datenbankarchitektur, Datenstrukturen, Tabellen, Wörterbüchern und Namenskonventionen für Informationssystemprojekte; (b) Gestaltung, Aufbau, Änderung, Integration, Implementierung und Testen von Datenbankmanagementsystemen; (c) Durchführung von Recherchen und Beratung zur Auswahl, Anwendung und Implementierung von Datenbankmanagement-Werkzeugen; (d) Entwicklung und Umsetzung von Richtlinien, Dokumentation, Standards und Modellen für die Datenverwaltung; (e) Entwicklung von Richtlinien und Verfahren für den Datenbankzugriff und die Datenbanknutzung sowie für die Sicherung und Wiederherstellung von Daten; (f) Durchführung der betrieblichen Einrichtung und vorbeugenden Wartung von Sicherungen, Wiederherstellungsverfahren sowie Durchsetzung von Sicherheits- und Integritätskontrollen. Beispiele für die hier eingeordneten Berufe: - Datenverwalter - Datenbankadministrator - Datenbankanalytiker - Datenbankarchitekt Einige verwandte, anderswo eingeordnete Berufe: - Netzwerkadministrator - 2522 - Systemadministrator (Computer) - 2522 - Webmaster - 3514 - Website-Administrator - 3514
Data-Warehouse-Entwickler · Data-Warehouse-Entwickler/Data-Warehouse-Entwicklerin · Data-Warehouse-Entwicklerin · Database Designer · Database Designerin · Database-Administrator · Database-Administratorin · Datenbank-Administrator · Datenbank-Administratorin · Datenbank-Betreuer · Datenbank-Betreuerin · Datenbank-Designer · +50 weitere
Quelle: ESCO (European Skills, Competences, Qualifications and Occupations) — untergeordnete Occupations der ISCO-08-Gruppe 2521.
Die Nachfrage nach grundlegenden SQL- und Datenbankkenntnissen sinkt messbar — die entwerfende Seite der Arbeit ist dagegen gar nicht untersucht.
Datenbankentwickler und -administratoren liegt nahe am oberen Rand — von Fahrzeugreiniger · am wenigsten bis Datenerfasser · am stärksten betroffen.
| Eigene Auswertung | ILO-Einstufung | In der Berufsgruppe |
|---|---|---|
| oberstes Fünftel von 411 Berufen | im oberen Bereich der von generativer KI berührten Berufe | Von 9 verglichenen Berufen sind 5 weniger betroffen als dieser. Gruppe: IT & Kommunikationstechnologie |
Ähnlich eingeordnet: Anwendungsprogrammierer · Finanz- und Anlageberater · Systemadministratoren
Belegt ist bislang nur, dass die Nachfrage nach einfachen Grundkenntnissen zurückgeht — nicht die nach der Tätigkeit als Ganzem. Der administrative Teil, also das Absichern und der laufende Betrieb der Systeme, wurde inhaltlich nicht untersucht. Nach heutigem Stand heißt das: Anspruchsvollere Arbeit bleibt gefragt, doch gerade der Betriebs- und Sicherungsteil ist die offene Größe, die den Blick lohnt.
Eigene Auswertung (SapientShift-Tätigkeitsanalyse) auf Basis der ILO-Einstufung · Quelle der Einstufung: ILO, Generative AI and Jobs (Working Paper 140), 2025 · Stand 2026-07-19 · Methodik
Datenbankentwicklung und -administration ist breit über den Aufgabenmix hinweg betroffen, ähnlich stark wie die Anwendungsprogrammierung und deutlich stärker als die analytisch-konzipierende Seite. Ein betrieblicher Messwert trifft den Beruf direkt: Wo mehr KI im Einsatz ist, verlangen Stellenanzeigen etwas seltener Programmierkenntnisse, und grundlegendes Datenbankmanagement samt SQL wird ausdrücklich als betroffene Basiskompetenz genannt. Fachlich gilt das als Verschiebung innerhalb der Tätigkeit — die Basisprogrammierung geht schneller —, nicht als deren Abschaffung. Für die entwerfende Seite — Datenmodellierung, Lösungskonzeption, Anforderungsklärung — gibt es dagegen bislang keine einzige Messung.
Das Schreiben von Code wird schneller, das Prüfen und Entwerfen wichtiger.
Für diesen Beruf einzeln gemessen — nicht aus verwandten Berufen übernommen.
Das Entwickeln von Software verändert sich schneller als fast jede andere Tätigkeit: KI schreibt Code mit, und in klar umrissenen Aufgaben entsteht mehr in gleicher Zeit — an komplexem Bestandscode zeigt sich der Vorteil aber längst nicht immer. Das reine Programmierhandwerk wird weniger gefragt, das Durchdenken der Architektur dafür umso mehr.
Das Konzipieren von IT-Lösungen wandelt sich, das Einpassen von KI in bestehende Abläufe kommt als eigene Aufgabe hinzu.
Für diesen Beruf einzeln gemessen — nicht aus verwandten Berufen übernommen.
Das Klären von Anforderungen und Entwerfen von IT-Lösungen gehört zu den Tätigkeiten, deren Berührung mit KI in den letzten Jahren ausdrücklich zugenommen hat — vor allem, weil spezialisierte Fachaufgaben zunehmend automatisierbar werden. Zugleich entsteht innerhalb genau dieser Arbeit eine neue Aufgabe: zu erkennen, wo KI-Werkzeuge sinnvoll eingesetzt werden können, und sie in bestehende Abläufe einzupassen. Diese Rolle gilt dabei weniger als ersetzbar denn als Ergänzung zur KI, nicht zuletzt weil hier die Technik selbst umgesetzt und betreut wird.
Zuletzt geprüft 2026-07-19
Amtliche Bezeichnung nach ISCO-08: Datenbankentwickler und -administratoren · 2521
Additionally, some occupations – such as financial analysts, and web and multimedia developers (gradient 4), as well as bank tellers, translators, applications programmers, investment advisers (gradient 3) – have increased their levels of exposure, highlighting the expanding abilities of GenAI technology to potentially automate more specialized tasks in professional and technical roles.
The clearest impact is on support work, software development, and marketing. […] software developers using GitHub Copilot completed 26% more pull requests (Cui et al., 2025) / experienced open-source developers became 19 percent slower when using AI assistance, with a disconnect between how helpful the developers thought the tools were and how they actually performed (Becker et al., 2025).
Panel B in Figure 4.5 shows the results for the subgrouping computer programming, which was the sub-group of digital skills associated with one of the largest declines in skill demand. On average, the share of vacancies posting skills grouped in the computer programming sub-grouping declined by a little under one percentage point for a one standard deviation increase in establishment-level AI exposure. / Recent research suggests that AI can greatly aid in the speed and efficacy of basic computer programming (Peng et al., 2023[7]), so a decline in demand for these skills is not necessarily unexpected.
In the United States, normalized headcount trends for both occupations show that employment among the youngest workers (ages 22–25) has declined since 2022, even as headcount for older age groups continues to grow […] By September 2025, employment for software developers ages 22–25 had fallen close to 20% from its 2022 peak. / does not point to broad, uniform displacement.
Anticipated reductions are highest in service operations, supply chain, and software engineering. Across nearly all functions, anticipated decreases outpaces those already observed.
Gradient 2 2511 Systems Analysts 0.49 0.05 Gradient 3 2519 Software and Applications Developers and Analysts Not Elsewhere Classified 0.55 0.16 Gradient 3 2521 Database Designers and Administrators 0.57 0.08
Additionally, some occupations – such as financial analysts, and web and multimedia developers (gradient 4), as well as bank tellers, translators, applications programmers, investment advisers (gradient 3) – have increased their levels of exposure, highlighting the expanding abilities of GenAI technology to potentially automate more specialized tasks in professional and technical roles.
We use the term 'AI Integrator' to refer to specialized workers whose job is to adapt or develop customized AI applications for their firms. […] 'The AI Integrator bridges the gap between cutting-edge artificial intelligence technologies and real-world organizational processes. This role focuses on identifying where AI tools can be deployed effectively, adapting them to existing workflows, and ensuring smooth adoption across teams. The AI Integrator combines technical fluency in AI systems with a strong understanding of business needs, user behavior, and change management.'
Because our model emphasizes the labor-substituting effects of AI at the task level, we exclude 2-digit SOC 15 (Computer and Mathematical occupations), since these are by far the most likely broad occupation group to be tagged as AI implementers, representing about 50% of all AI integrator positions in our data. These workers, even if not directly developing AI, likely implement and maintain the software and hardware necessary for its use—and hence their labor input is plausibly complementary to AI adoption.
The highest reported AI usage was in knowledge management for business, legal, and professional services (58%) and in software engineering and IT in the technology sector (58% and 56%, respectively).
Die Nachfrage nach basalen SQL- und Datenbankkenntnissen sinkt messbar, die Entwurfsseite der Arbeit ist ungemessen
Datenbankentwickler und -administratoren liegen bei der ILO mit einem Mittelwert von 0,57 und niedriger Streuung (0,08) in Gradient 3 — gleichauf mit der Anwendungsprogrammierung und deutlich über der analytisch-konzipierenden Seite (Systemanalyse 0,49), wobei die niedrige Streuung heißt, dass die Exposition breit über den Aufgabenmix verteilt ist. Ein betrieblicher Messwert trifft diesen Beruf direkt: Mit einer Standardabweichung mehr KI-Exposition sinkt der Anteil der Stellenanzeigen, die Programmier-Fähigkeiten verlangen, um knapp einen Prozentpunkt, und die OECD nennt „database management including SQL and SAP" ausdrücklich unter den betroffenen Basiskompetenzen — sie führt das auf die schnellere KI-gestützte Basisprogrammierung zurück, also auf eine Verschiebung innerhalb der Tätigkeit, nicht auf deren Abschaffung. Für die Entwurfsseite — Datenmodellierung, Lösungskonzeption, Anforderungsklärung — existiert im Korpus dagegen keine Produktivitäts-, Zeitanteils- oder Qualitätsmessung; der Copilot-Befund von 26 % mehr Pull Requests, dem 19 % Verlangsamung bei Erfahrenen gegenüberstehen, misst Code-Output, nicht Konzeption.
Belegt sinkt die Nachfrage nach basalen Kenntnissen, nicht nach der Tätigkeit selbst — und der administrative Sicherungs- und Betriebsteil ist inhaltlich nicht untersucht.
Bewusst abgesetzt von der belegten KI-Schicht oben: Anwendungsideen, keine quellenbelegten Befunde. Sie inspirieren, sie beweisen nichts.
Diese Seite beschreibt Datenbankentwickler und -administratoren allgemein — mit Tätigkeiten wie „Software entwickeln, pflegen und Systeme absichern“ oder „Systemanforderungen klären und IT-Lösungen konzipieren“.
Für diesen Beruf sprechen die Daten für deutliche Veränderung.
Ihre Rolle ist bereits übernommen. Für eine Einschätzung, die zu Ihrer Lage passt, fragen wir noch nach Branche und Berufserfahrung — dieselbe Rolle bedeutet in unterschiedlichen Branchen Unterschiedliches.
SapientShift (2026): Datenbankentwickler und -administratoren — KI-Betroffenheit nach Tätigkeiten. Stand 19.07.2026. https://sapientshift.com/berufe/datenbankentwickler-und-administratoren
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Wie diese Aussagen entstehen — Methodik & Evidenzklassen · Datensatz Version 1.0