Berufe · Naturwissenschaft & Ingenieurwesen · ISCO-08 21
Naturwissenschaft & Ingenieurwesen
In dieser Gruppe haben wir 24 von 24 Berufen verglichen. Am stärksten betroffen ist Mathematiker, Versicherungsmathematiker und Statistiker, am wenigsten Bergbauingenieure, Metallurgen und verwandte Berufe.
Amtliche Bezeichnung: Naturwissenschaftler, Mathematiker und Ingenieure
Im Feld aller Berufsgruppen liegt Naturwissenschaft & Ingenieurwesen im mittleren Bereich — von Hilfskräfte Land- & Forstwirtschaft · am wenigsten bis Büro & Sekretariat · am stärksten betroffen.
Berufe dieser Gruppe
Sortiert nach gemessener Betroffenheit, stärkste zuerst. Berufe ohne eigenen Messwert stehen am Ende.
- Mathematiker, Versicherungsmathematiker und Statistiker — oberstes Fünftel
Das Aufspüren von Mustern in Daten übernimmt zunehmend die Maschine — das Interpretieren und Einordnen der Ergebnisse gewinnt dadurch an Gewicht. - Meteorologen — oberstes Fünftel
Das Durchsuchen und Auswerten großer Datenbestände verschiebt sich — das Deuten der Ergebnisse gewinnt an Gewicht, und über Messungen und Feldanalysen schweigt die Studienlage. - Grafik- und Multimediadesigner — oberstes Fünftel
Bei Grafikdesignern trifft die KI einzelne Arbeitsschritte deutlich, andere gar nicht — und erstmals rückt der Beruf nah an die schrumpfenden Rollen heran. - Ingenieure im Bereich Telekommunikationstechnik — oberstes Fünftel
Die nachrichtentechnische Systemplanung ist der am höchsten eingestufte Ingenieurberuf — das ist kein Automatisierungsurteil, aber die berichtsgestützte Steuerungsarbeit verliert relativ an Nachfrage. - Kartografen und Vermessungsingenieure — oberstes Fünftel
Das Erstellen und Auswerten technischer Pläne gilt als unverändert — für die Feldmessungen und Testanalysen fehlt bislang jede Untersuchung. - Ingenieure im Bereich Elektronik — oberes Mittelfeld
Das Planen und Konstruieren elektronischer Systeme fällt in ein gemischtes Feld aus betroffenen und unberührten Aufgaben — das Prüfen von Anlagen bleibt unverändert. - Raum-, Stadt- und Verkehrsplaner — oberes Mittelfeld
Die strategische Planungsebene bleibt unberührt, während die operative Berichts- und Datenarbeit darunter sich verschiebt — die Datenauswertung bekommt einen maschinellen Vorlauf. - Biologen, Botaniker, Zoologen und verwandte Berufe — oberes Mittelfeld
Für die eigentliche Versuchs- und Feldarbeit liegt bislang keine Untersuchung vor — messbar verschiebt sich nur die schriftliche Seite daneben, vom Verfassen zum Überarbeiten. - Chemiker — oberes Mittelfeld
Die Modellentwicklung verschiebt sich dort, wo sie rein rechnerisch ist — die experimentell gebundene Chemie bleibt gering betroffen, und über die Laborarbeit selbst sagt die Studienlage nichts. - Physiker und Astronomen — oberes Mittelfeld
Die rechnerische Modellbildung, die Datenauswertung und die Berichtsarbeit verschieben sich — die Anlagenprüfung bleibt unberührt, und über das Experimentieren selbst schweigt die Studienlage. - Umweltschutzingenieure — oberes Mittelfeld
Die Datenauswertung bekommt einen maschinellen Vorlauf, die eigentliche Anlagenplanung gilt als kaum betroffen — und im Genehmigungsverfahren verschiebt sich die Aktenarbeit, nicht die Entscheidung. - Umweltwissenschaftler — oberes Mittelfeld
Die Datenauswertung verschiebt sich vom Suchen zum Beurteilen — die naturwissenschaftliche Prüfung vor Ort im Feld bleibt gemessen unberührt. - Architekten — oberes Mittelfeld
Die eigentliche Entwurfs- und Planungsarbeit von Architekten bleibt kaum berührt — verschieben tut sich das Schreibtischnahe daneben. - Landschaftsarchitekten — oberes Mittelfeld
Die Designarbeit verschiebt sich dort, wo das Ergebnis auf einem Bildschirm entsteht — der gebaute Entwurf und die Feldarbeit von Landschaftsarchitekten bleiben bisher unberührt. - Wirtschafts- und Produktionsingenieure — oberes Mittelfeld
Ablaufplanung und Berichtsauswertung verlieren spürbar an Nachfrage, während die eigentliche Anlagenplanung dieses Berufs als kaum betroffen gemessen ist. - Geologen und Geophysiker — oberes Mittelfeld
Die schriftliche und dokumentenbasierte Seite der Arbeit verschiebt sich — die Feldprüfung bleibt unberührt, während sich die Studienlage zur Planung offen widerspricht. - Chemieingenieure — oberes Mittelfeld
Das Prüfen von Anlagen bleibt unverändert — am deutlichsten verschiebt sich das Schreiben von Berichten, wo das Entwerfen abnimmt und das Redigieren zunimmt. - Produkt- und Textildesigner — oberes Mittelfeld
Das Entwerfen von Produkten bleibt kaum berührt — je körperlicher das Ergebnis, desto niedriger die Betroffenheit, während rein digitale Gestaltung sich stärker verschiebt. - Maschinenbauingenieure — Mittelfeld
Das Prüfen von Anlagen bleibt gefragt — beim Planen und Konstruieren widersprechen sich die Untersuchungen, von unberührt bis zu einem leichten Rückgang. - Ingenieure im Bereich Elektrotechnik — Mittelfeld
Das Prüfen und Bedienen von Anlagen bleibt unverändert — beim Planen widersprechen sich die Quellen, und das Auswerten von Betriebsberichten verliert an Gewicht. - Bauingenieure — Mittelfeld
Ob Planen und Konstruieren betroffen ist, ist zwischen den Studien umstritten — messbar verliert nur die Berichtsauswertung an Gewicht, das Prüfen von Bauwerken bleibt unbewegt. - Weitere Ingenieure — Mittelfeld
Das Auswerten und Interpretieren von Daten bekommt einen neuen Gegenstand — die maschinell erzeugte Analyse; Planen und Sicherheitsprüfung sind uneinheitlich bis widersprüchlich belegt. - Agrar-, Forst- und Fischereiwissenschaftler und -berater — Mittelfeld
Die Fachberatung selbst gilt als unberührt von der KI — die schreibtischgebundene Berichts- und Planungsarbeit drumherum verschiebt sich dagegen messbar. - Bergbauingenieure, Metallurgen und verwandte Berufe — Mittelfeld
Die rechnende Modell- und Datenarbeit rückt nach oben, Anlagenplanung und Sicherheitsprüfung im Feld bleiben niedrig — bei einem offenen Widerspruch zwischen den Quellen.
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SapientShift (2026): Naturwissenschaft & Ingenieurwesen — KI-Betroffenheit der Berufe dieser Gruppe im Vergleich. https://sapientshift.com/berufe/gruppe/21
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Eigene Auswertung (SapientShift-Tätigkeitsanalyse) auf Basis der ILO-Einstufung · Quelle: ILO, Generative AI and Jobs (Working Paper 140), 2025 · Methodik